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Afrika in meinem Herzen

Ach was hab ich mich gefreut gestern! Da hab ich doch völlig unerwartet auf einer Geburtstagsfeier eine alte Bekannte aus Kamerun wiedergetroffen. Sie lebt heute mit ihrem Mann in London, und ich wusste nicht mal, dass sie in Deutschland ist und Freunde hier besucht.

Für die, die es nicht wissen: Ich habe eine Zeitlang mit meinem Mann in Kamerun gelebt und auf einer Krankenstation im Norden des Landes gearbeitet. Meine Schwiegereltern sind seit 1961 Missionare dort, mein Mann und seine Schwester sind in Kamerun aufgewachsen. Die Missionsarbeit hat sich stark ausgebreitet und umfasst auch viele soziale Projekte wie Krankenstationen, Schulen, Projekte für Straßenkinder und Ausbildungszentren.

Im Missionskrankenhaus in Yaoundé habe ich Eunice kennengelernt, die dort als Krankenschwester arbeitete. Ihr Vater ist ein guter Freund von meinem Schwiegervater.

Im Sommer 2001 ist unsere älteste Tochter eingeschult worden, deshalb sind wir im Mai '01 nach Deutschland zurückgekehrt. Es gab zwar vor Ort eine gute französische Schule, und wir haben überlegt, Jasmin dort hinzuschicken. Aber der Unterricht findet dort logischerweise in Französisch statt, und wir hielten es für besser, wenn die Kinder Lesen und Schreiben in ihrer Muttersprache lernen.

Trotzdem habe ich Kamerun nie aus den Augen verloren, zumal meine Schwiegereltern nach wie vor dort arbeiten. Und manchmal, wenn Cordula von ihren Erlebnissen in Kapstadt berichtet, fühle ich mich zurückversetzt nach Afrika, denn so manches kommt mir auch bekannt vor. Und wer weiß, ohne Kinder wären wir vielleicht immer noch dort... die Zeit dort hat mich sehr geprägt. Man lernt manches mit anderen Augen zu sehen und die Prioritäten anders zu setzen. Ich habe immer noch Afrika im Herzen.

Jedenfalls habe ich mich gestern mit Eunice und ihrem Mann gut unterhalten, und viele Erinnerungen kamen wieder hoch.

Auch Socken waren ein Thema. Ich wollte dem Geburtstagskind ein Paar Socken schenken, doch als sie sie anprobierte, waren sie zu eng! Wie ärgerlich. Ich versprach, ihr ein neues Paar zu stricken.

Eunice bestaunte die Socken, die auf dem Tisch lagen, und sagte, sie würde auch gerne stricken können, aber niemand hat es ihr beigebracht. Wir haben ausgemacht, wenn sie mal wieder in Deutschland ist oder ich in London, bringe ich es ihr bei. Sie probierte die herrenlosen, weil zu engen Socken an und war ganz begeistert. Und so haben die Socken doch noch eine neue Besitzerin gefunden. Im kühlen, verregneten London kann man warme Socken sicher auch gut gebrauchen.

Das hier ist eins meiner Lieblingsbilder aus Kamerun. Es zeigt die Ekomfälle bei Nkongsamba. Der Fluss Nkam stürzt hier 80 m in die Tiefe, ein sehr beeindruckendes Naturschauspiel. Hier wurde übrigens auch der Film "Greystoke" mit Christopher Lambert gedreht.



Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag! Ich darf zwar noch arbeiten heute Nachmittag, aber lieber bei Sonnenschein als im Regen.
1.4.07 11:23
 



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