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Warme Gedanken

Wenn es so eisig kalt ist wie heute, denke ich besonders gern an Kamerun. Ich denke an die Wärme, die tropischen Früchte, die Menschen, die ich dort kennengelernt habe, die wunderschönen Landschaften... und ich beneide ein wenig meine Schwiegereltern, die im Januar nach Kamerun zurückfliegen werden.

Kamerun hat seinen ganz besonderen Reiz. Hier, am "Knick" Afrikas, vom Tschadsee im Norden bis zu den Mangrovensümpfen und weißen Palmenstränden im Süden erlebt man den Schwarzen Kontinent wie im Brennglas. Nicht umsonst trägt das Land den Beinamen "Afrique en miniature" (Klein-Afrika). Nahezu die ganze Vielfalt, die Afrika an Landschaften, Bevölkerung, Kultur, Flora und Fauna zu bieten hat, ist in Kamerun zu finden. Aber ich gebe zu, Pinguine wie in Kapstadt gibt es dort nicht.



Kamerun hat mit ein wenig Phantasie die Form einer Gans. Der "Schwanz" ist der englischsprachige Teil, der Rest des Landes spricht französisch. An der Küste und im Süden herrscht tropisches, feucht-heißes Klima. Im Nordwesten um Bamenda ist durch die Höhenlage das Klima für Europäer sehr angenehm, so wie bei uns im Sommer. Der Norden ist dagegen trocken-heiß, es geht in Richtung Sahara. Gegen Ende der Trockenzeit im März/April steigt das Thermometer oft auf über 40 Grad im Schatten, aber wer jetzt stöhnt, dem sei gesagt: Man gewöhnt sich daran. Und wenn man sich daran gewöhnt hat, friert man bei 20 Grad wie ein Schneider.

Was mich an Kamerun neben der wunderschönen Landschaft immer sehr fasziniert hat, sind die Farbenpracht und die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen, zumindest im südlichen Teil des Landes. Im Norden sind die Menschen verschlossener. Im Süden dagegen (genauer gesagt im "Dunstkreis" meiner Schwiegereltern) wurden wir von den Kamerunern sehr herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Viele brachten uns Geschenke: Tomaten, Orangen, Karotten, eine Schüssel mit Eiern oder auch mal ein lebendes Huhn. Auch Einladungen zum Essen waren nicht selten. Die Menschen haben nicht viel, aber was sie haben, geben sie gerne.

Essen in Kamerun ist ein Kapitel für sich. Meine Erfahrungen waren recht vielfältig. Grundsätzlich gilt die Regel für Tropenreisende: Cook it, peel it oder forget it! (Koch es, schäl es oder vergiss es!) Bei Einladungen ist das aber nicht ganz so einfach... zu diesem Thema werde ich ein andermal mehr berichten.

Ich bedauere sehr, dass ich keinen Scanner habe, aber vielleicht hat mein Schwiegervater ein paar Bilder auf seinem Rechner, die ich hier zeigen kann. Bis dahin müsst Ihr Euch mit meinen Beschreibungen begnügen. Aber ich habe einen Geldschein gefunden, der zeigt, was ich mit der Farbenpracht des Landes meine.



Toll, oder? Das sollte man mal in Deutschland machen, Äpfel und Birnen auf Geldscheine drucken...

Der Franc CFA gilt nicht nur in Kamerun, sondern auch in den angrenzenden Staaten wie dem Tschad und der Zentralafrikanischen Republik. Die 2000 Francs entsprechen umgerechnet etwa 3 €.

Jetzt ist in Kamerun Trockenzeit, die ideale Reisezeit... und wenn wir keine schulpflichtigen Kinder hätten, wäre ein Überwintern dort durchaus eine Alternative. Arbeit zu finden wäre sicher kein Problem. Tja, wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär... also müssen wir erst mal hierbleiben und weiter frieren. Diese eisigen Temperaturen zur Zeit sind so gar nicht mein Fall. Aber "warme Gedanken" sind ja erlaubt...

Habt Ihr auch ein "Geheimrezept" gegen die Kälte?

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
17.12.07 22:52
 



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